Unser Kirchenchor

Anja Schmid 

ist die Leiterin unseres Kirchenchores und die Organistin. Sie ist mit viel Engagement und Schwung dabei. 

Die Chormitglieder treffen sich jeden Donnerstagabend um 20 Uhr zum Üben von alten und neuen Liedern im Gemeindehaus.  

Der Chor singt 3-4 stimmige Sätze alter und neuer Komponisten mehrmals im Jahr im Gottesdienst. Ein bis zwei  Mal gestaltet er ein kleines Kirchenkonzert, gerne auch  gemeinsam mit Instrumenten oder anderen Chören.  

Anja Schmid: "Wir suchen dringend Sänger und Sängerinnen, besonders aber Männerstimmen. Nicht nur Erwachsene sind herzlich willkommen, sondern auch Jugendliche die gerne mit uns zusammen singen möchten. Besonders fehlen uns Stimmen in Tenor und Baß. Probieren Sie es doch mal mit uns"  

Mehr Informationen erhalten Sie von Anja Schmid selbst. Sie freut sich über Ihren Anruf unter 07473- 27 25 47

Wir sind Gemeinde

Unser Evangelischer Kirchenchor 

Wir sind etwa 30 Sängerinnen und Sänger und treffen uns donnerstagabends um 20 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus.
Mit Chorleiterin, Anja Schmid, singen wir Lieder und Chorsätze von uralt bis modern, von einfach bis anspruchsvoll.
Wir proben bis die verschiedenen Stimmen im Wohlklang zu hören sind. Der Chor singt gerne im Gottesdienst und ist mit ein bis zwei Konzerten pro Jahr zu hören.
Neue  Mitsängerinnen und Mitsänger sind jederzeit herzlich willkommen auch nur mal zum Schnuppern.

Sie können eines der folgenden Bildchen anklicken, dann vergrößert es sich. Danach nach rechts oder links klicken um auch die anderen  Fotos anzuschauen.

Die Fotos sind aus dem Schaukasten am Ev. Gemeindehaus genommen.
Gestaltung des Schaukastens: Heidi Meister, Monika Ziersch. Fotos: Gerhard Ziersch. Bildbearbeitung: Wilhelm Link

Besuch und Gesang in Frankreich

Klein aber fein

Persönlich Kontakte machten es möglich – der Nehrener Kirchenchor fuhr vom 16.9. – 18.9. nach Besancon und Dole, zwei sehenswerte französische Städte am Fluss Doubs in der Franche-Conté. Die Gegend ist bei uns vor allem wegen dem gleichnamigen Käse bekannt.

Am Freitagabend wurden wir in einem kleinen Dorf außerhalb von Besancon von Pfarrer Andreas Seyboldt und den Schwestern des Foyer-St.Anne, unserer Unterkunft für die nächsten Tage, herzlich empfangen. Nach Tarte à la maison, Salat und Käse probten wir gemeinsam mit den Sängern und Sängerinnen des Chores von Emmanuelle Seyboldt sr., der Pfarrerin der reformierten Kirche in Besancon (Temple du Saint Esprit).

Für den Samstag war eine Besichtigung der Zitadelle oberhalb von Besancon geplant. Andreas Seyboldt hatte für uns eine deutschsprachige Führung organisiert und wir wurden mit einer sehr sachkundigen und begeisternden Fachfrau in die Geschichte der Burg und der Stadt Besancon eingeführt. Der Blick auf den Fluss Doubs und die Stadt waren trotz Nieselregen beeindruckend. Nebenbei haben wir schon einen ersten Eindruck bekommen, was es in Frankreich heißt, evangelisch zu sein: Auf die Frage, wo denn der Temple (die evangelische Kirche, im Gegensatz zur „Eglise“ (Kath. Kirche) sei, behauptete unsere Führerin vehement, das gäbe es in Besancon nicht. Tatsächlich gibt es in ganz Frankreich nur 0-3 % evangelische Christen. Besancon hat eine Gemeindegröße von ca. 500 Mitgliedern, Dole, unser Ziel am nächsten Tag, nur von 150.

Der Temple du Saint-Esprit in Besancon steht mitten in der Innenstadt – übrigens gegenüber der Markthalle, in der es lauter kulinarische Köstlichkeiten zu kaufen gibt, was einige Chormitglieder eifrig genutzt haben. Die Kirche hat keinen Turm, ist aber ein imposantes denkmalgeschütztes Gebäude. Innen sehr schlicht mit einem ausgemauerten Kreuzgewölbe und einer herrlichen Akkustik.

Bei unserem Konzert am Abend hatten wir das Gefühl, dass das Kreuzgewölbe von unseren Klängen getragen wurde. Es wurde ein wunderschönes Konzert, das die zwei Chöre und die Klarinettistin Emmanuelle Seyboldt jr. zu Gehör brachten. Unser Chor, durch Neele, Ewa, Lilli und Emmanuelle deutlich verjüngt, bot eine Altersspanne von 7-79 Jahren!

Die Gastfreundschaft der Kirchengemeinde war beeindruckend. Wir durften abends im historischen Gemeindesaal essen, ein Ehepaar aus der Gemeinde hatte für uns alle gekocht, auch die mitgereisten Familienmitglieder und Partner waren selbstverständlich eingeladen.

Am Sonntag reisten wir alle nach Dole, ca. 40 km von Besancon entfernt. Dort betreut Pfarrer Andreas Seyboldt eine seiner kleinen Gemeinden. Wir durften in einem bewegenden deutsch-französischen Gottesdienst singen, und beim anschließenden Empfang zur Wiedereinweihung der kleinen Saalkirche war unsere Musik nochmal sehr gefragt. Fast unser ganzes Konzertprogramm konnten wir noch einmal darbieten – Gänsehautfeeling dank der Solistinnen und dem Solisten inklusive!

Die Begegnungen mit den französischen Mitchristen waren sehr eindrücklich, es wurde trotz der unterschiedlichen Sprachen viel miteinander gesprochen. Manche der Franzosen konnten sehr gut deutsch, wir Nehrener freuten uns, das gelernte Französisch anwenden zu dürfen.

Zum Abschluß gab es ein Mittagessen im Flüchtlings- und Asylzentrum mit Gemeindegliedern, Pfarrer Seyboldt und den Katholischen Pfarrern.