Freundeskreis jetzt gegründet

Neues Pflegewohnhaus im Bau

"Ein Freundeskreis für die Bubengasse"  

Am Montagabend, den 28. Juni 2010 gründete sich eine Unterstützergruppe fürs Nehrener Pflegewohnhaus 

Das Pflegewohnhaus der evangelischen Heimstiftung an der Nehrener Bubengasse feiert Richtfest.

Aus dem Steinlach-Bote von JÜRGEN JONAS

 

Nehren. Wenn alles gut geht, wird im Januar 2011 der Neubau des Pflegewohnheims Nehren, gemeinnützige Tochter der evangelischen Heimstiftung, eröffnet. Das Investitionsvolumen beträgt vier Millionen Euro. Am Montagabend fand im Bürgerhaus; die Gründungssitzung eines Freundeskreises für die Einrichtung statt, geleitet von Nehrens Pfarrer Siegfried Fischer und von Geschäftsführer Volker Gurski, der den über 30 Versammelten die bauliche und inhaltliche Konzeption des Hauses erläuterte.

 

„Das neue Haus braucht Wohlwollen und Unterstützung“, das stehe für viele fest, so Fischer, Vorsitzender des Krankenpflegevereins. Deshalb hatte sich ein Vorbereitungskreis getroffen und sich Gedanken über eine ehrenamtliche Unterstützung gemacht. Wilhelm Link sagte, dass die bezahlten Pflegekräfte die Aufgaben nicht alleine lösen könnten, ein Freundeskreis solle von möglichst vielen Bürgern unterstützt werden, passiv und aktiv. „Jede und jeder!" kann mitmachen, als Privatperson, Gruppe oder auch als Vereinsmitglied. Das Haus ist „unser Pflegehaus" es trägt zur Lebensqualität bei, wie ein Verein, wie die Feuerwehr oder der Arzt.

 

Konkret denkt man etwa an Gottesdienste wie sie auch bisher schon im ehemaligen Haus Waldblick in der Kappelstraße stattfanden oder an den Urlaub ohne Koffer. Dem Einfallsreichtum sind kaum Grenzen gesetzt: Musik und Gesang, Spiele, Vorlesen, Kaffeenachmittage, Spaziergänge, kleine Ausflüge. Oder einfach nur Gespräche. Wichtig seien auch die jungen Menschen aus Kirschenfeldschule, Jugendrotkreuz und Jugendfeuerwehr. Am besten wäre es, einen Freundeskreis innerhalb des bereits bestehenden Krankenpflegevereins zu gründen. Die anstehenden Aufgaben, erklärte Fischer, passten in mancher Hinsicht genau unter sein überkonfessionelles Dach. Auch Bürgermeister Werner Landenberger unterstützte Verbindung zwischen kirchlicher und bürgerlicher Gemeinde, die nicht mit einer Mitgliedschaft im Krankenpflegeverein gekoppelt sein müsse. Aus der Versammlung heraus wurde ein Leitungsgremium geschaffen.

 

Einhellig waren die Versammelten der Ansicht, dass Lotte Klett ihm angehören soll. Daneben Karl Herppich, Wilhelm Link, Klaus Wilhelm, Günter Eissler und Gemeinderätin Marlies Lipps, Mitglied im Sozialausschuss. Dieser Kreis wird sich demnächst zu weitere Beratungen treffen.  

Ein Informations-Faltblatt von der Ev. Heimstiftung

können Sie hier anschauen. Es beschreibt die Angebote des neuen Pflegewohnhauses in Nehren.

Klicken Sie einfach hier: Seite 1 und hier die Seite 2

 

Unterstützerkreis wächst

"Freunde wollen helfen"

titelte das Schwäbische Tagblatt am 10. Dez. 2010 und berichtete von der letzten Sitzung des Freundeskreises. Eine Gruppe hat sich bereits für das neue Café im Pflegewohnhaus in Nehren gebildet. Mindestens 1-2 Mal in der Woche soll es für Bewohner des Hauses und der Gemeinde geöffnet werden.

Am 25. Januar 2011 wird von der Kappelstraße in das neue Haus umgezogen. Drei Tage vorher, am 22. Januar, gibt es einen Tag der offenen Tür. Nach wie vor sucht der Freundeskreis Pflegwohnhaus Nehren  weitere Mitstreiter. Mehr Informationen finden hier... in dem Artikel von Jürgen Jonas.