Residenz Richtfest 2020: Gleich erfolgt der Richtspruch

Richtfest für das Haus „Residenz Nehren“

Nehren hatte, wie viele andere Dörfer in der Region, noch nie einen Grafen, Herzog oder gar einen König mit einer Residenz. Jetzt wird sich das ändern – was die Residenz anbetrifft.

Für acht Millionen Euro wird z.Z. eine solche gebaut, aber nicht für Adlige sondern für ältere Senioren, die zwar eine gewisse Betreuung benötigen, aber noch alleine in ihrer Wohnung „Betreuung PLUS“, leben möchten.

Mit dem Bau wurde im April 2019 begonnen und jetzt, im Februar 2020, das Richtfest gefeiert. Viele wichtige Leute erschienen, lobten die Gemeinde Nehren, ihre Verwaltung und natürlich den Freundeskreis Pflegewohnhaus. Dieser wäre besonders wichtig, konstatierte der Hauptgeschäftsführer der Evangelische Heimstiftung, Bernhard Schneider. Häuser für Senioren können natürlich viele bauen, aber die neue Residenz wird später, ungefähr in einem Jahr, mit einem Aladin-System ausgerüstet werden. Mit ihm kann man, mittels einem elektronischen Tablet, alle möglichen Dinge in seiner Wohnung steuern, Türen öffnen, Rollläden schließen, den Fernseher ein und ausschalten und natürlich auch im weltweiten Internet surfen. Künftige Senioren-Bewohner brauchen so einen Service, denn er hilft unter Umständen auch, wenn man gelegentlich oder auch plötzliche Hilfe braucht. Ob man dann auch auf dem fliegenden Teppich durch die Lüfte schweben kann, ist noch nicht gewiss.

Noch ist das Haus aber erst im Rohbau fertig. Für Pfarrer, Jörg Conrad, ist es jedoch wichtig, dass es nicht nur auf einem sicheren Grund gebaut wird, sondern die späteren Senioren dort in Würde leben werden können und Solidarität und Freundlichkeit erfahren dürfen.
Bürgermeister, Egon Betz mit seinen Gemeinderäten, bekamen viel Lob von der Ev. Heimstiftung für die Unterstützung im Dorf von Anfang an. Er gab das Lob gerne zurück.

Regionaldirektor, Clemens Miola, und der Hausdirektor, Johann Eichinger, begrüßten ebenfalls die vielen Gäste die sich bei Kälte in dem offenen Raum zusammengefunden hatten wo später das neue und größere Café sein wird.

Später strömten alle ins Freie, richteten ihre Blicke und Ohren hinauf zum obersten Geschoss. Dort wehte ein buntes Richtfestbäumchen im Winde. Polier, Thomas Hanselmann und einige Baukollegen standen bereit zum Richtspruch. Nach den schmissigen Klängen der Steinlach Stompers, die mit viel Schwung zur „musikalischen Umrahmung“ des ganzen Festes maßgeblich beigetragen haben, setzte Hanselmann zum Richtspruch in Reimen an, der mit einem Klick hier... nachgelesen werden kann.

Hanselmanns Kollegen schenkten ihm mehrmals das Glas voll ein, das er aber mit einem Schluck leerte und zum Schluss in die Tiefe schmetterte wo es in viele Stücke zerbarst.Jetzt war Zeit fürs Essen und Trinken, was eben zu einem zünftigen Richtfest gehört. Bauhandwerker, Planer, Investoren und die Gäste wurden prima bewirtet.

Die nächste Einladung soll bereits im Sommer erfolgen und die Möglichkeit bieten die Residenz mit den 30 Wohnungen näher anzuschauen.
Bis lang haben sich schon 26 Interessenten vormerken lassen die im neuen Haus später vielleicht residieren möchten.

- Neben den Fotos unten, können Sie hier die „Steinlach-Stompers“ sehen und hören...
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