Aktivitäten und Infos in Corona-Zeiten

Foto von D. Kress

Der verlängerteLockdown führt dazu, dass wir unsere Aktivitäten erneut stark einschränken.

Weiterhin dürfen wir

  • Gottesdienste vor Ort feiern
  • Taufen und Beerdigungen feiern

Die Möglichkeit Gottesdienst zu feiern möchten wir gerne wieder aufnehmen. Zugleich werden wir im Laufe des Sonntags eine Aufnahe des Gottesdienstes auf der Internetseite bereitstellen.

Auf die Treffen in den Gruppen und Kreisen müssen wir verzichten.

Besuche sind derzeit nur auf Anfrage möglich.

Im Gemeindebüro ist Publikumsverkehr unter Einhaltung der AHA-Regeln möglich. Gerne können Sie aber auch per Telefon oder E-Mail mit uns Kontakt aufnehmen:

Anja Huber im Gemeindebüro: 07473 6361 pfarramt.nehrendontospamme@gowaway.elkw.de

Gemeindediakonin Susanne Mehlfeld: 07472 2061586; diakonin.mehlfelddontospamme@gowaway.web.de

Pfr. Jörg Conrad: 6361; joerg.conraddontospamme@gowaway.elkw.de

---------------------------------------------------------

Melden Sie sich gerne, wenn Sie ein Gespräch möchten. Melden Sie sich auch gerne, wenn Sie eine Idee haben, was uns als Gemeinde gut tut bzw. war wir als Gemeinde jetzt machen können.

-----------------------------------------------------------

Aktuell

  • add Kontakdatenblatt für die Gottesdienste
  • add Verantwortlich Gottesdienst feiern - Unser Hygienekonzept

    Wir sind sehr froh, dass uns das Grundrecht der Religionsfreiheit die Möglichkeit gibt, gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Das ist für viele von uns sehr wichtig. Gleichzeitig wollen wir keine unnötigen Anlässe für Kontakte schaffen. Wir denken, dass das mit dem Hygienekonzept gewährleistet ist und appellieren zugleich an alle auch beim Kommen und Gehen Abstand zu halten, Maske zu tragen und aufeinander Acht zu haben.

    Für die Gottesdienste während des Lockdowns gelten folgende Maßnahmen:

    • durchgängiges Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung
    • Mindestabstand von 2 Metern (wir legen entsprechend die Sitz-/Stehplätze fest);
    • nur Menschen aus einem gemeinsamen Haushalt können beieinander sitzen/stehen
    • Verzicht auf das Singen in Räumen
    • Erhebung der Kontaktdaten für eine eventuelle Nachverfolgung des Gesundheitsamtes
    • Möglichkeit zur Handdesinfektion beim Kommen und Gehen

    Zusätzlich bitten wir darum, das Bilden von Gruppen vor oder nach dem Gottesdienst zu vermeiden. Kommen Sie gerne rechtzeitig, aber nicht zu lange vorher.
    Diese Regeln gelten für alle unsere Gottesdienste.

    Wir hoffen damit in Verantwortung und Solidarität gemeinsam Glauben leben zu können.

Nicht müde werden ...

Liebe Gemeindeglieder, liebe Interessierte,

wieder haben sich die Rahmenbedingungen für das Gemeindeleben verändert. Angesichts der hohen Infektionszahlen sollen die sozialen Kontakt möglichst gering gehalten werden.
Das leuchtet ein. Zugleich haben die Religionsgemeinschaften und damit auch unsere Kirchengemeinde weiter die Möglichkeit religiöse Veranstaltungen abzuhalten. Die Entscheidungen sind jeweils nicht einfach.
Wir haben erlebt, wie Sorglosigkeit die Infektionszahlen steigen lässt.
Wir haben auch erlebt, wie die Absage der Gruppen und Kreise und Veranstaltungen sehr geschmerzt haben und immer noch schmerzen.

Wir müssen einen guten Umgang finden und so möglichst sichere Begegnungen zu ermöglichen.
Ich bitte also sehr darum, dass wir alle verantwortungsvoll miteinander umgehen. So dass wir die Begegnungen, die uns möglich sind, weiter aufrecht erhalten können.

Im Gesangbuch findet sich ein Gedicht von Hilde Domin (S. 461):

Nicht müde werden
sondern dem Wunder leise,
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.

Im Moment ist es schwer, sich der Müdigkeit nicht zu ergeben. Die Jahreszeit trägt ihres dazu bei; die Pandemie und die erneute Verschärfung der Reglungen ebenso wie die andauernden Überlegungen, was wir wie machen können/sollen/wollen/dürfen … solche Müdigkeit ist etwas, das Menschen im Glauben immer wieder begleitet hat und begleitet.

Elia der Prophet ist auch so müde, dass er sich zum Sterben hinlegt.
Die Jünger im Garten Gethsemane sind so müde, dass ihnen, trotz der Bitte Jesu mit ihm zu wachen, die Augen zu fallen.
Die Gemeinden im 1. und 2. Jahrhundert wurden müde beim Warten auf die Vollendung des Gottesreiches.
Damals schrieb einer den Müden: „Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; und lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken … werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.“ (Hebräerbrief, 10,23f.35).

Und so wünsche ich uns, dass wir an der Hoffnung festhalten können und so selbst gehalten sind.

Ihr Pfarrer Jörg Conrad

In diesem Geist ...

Bilder-Kreuz der Konfis

 „Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben … weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges … uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“ (Römerbrief, 8,38)

 

Liebe Gemeindeglieder, liebe Interessierte,

noch sind wir mittendrin in der Pandemie. Sie wird abflauen. Sie wird verschwinden. Wir werden auf sie zurückschauen und uns erinnern, wie es war.  Aber wir wissen nicht wann. Wir wissen nicht, was noch auf uns zu kommt. Diese Ungewissheit und die damit verbunden Ohnmacht ist schwer auszuhalten.

Kirche kennt diese Situation. Sie lebt von Beginn an in der Erwartung, dass Gott sein Reich vollendet und dann der Tod nicht mehr sein wird und mit dem Tod auch Leid, Geschrei, und Schmerz vergangen sein werden (Offenbarung 21, 4). Aber wir wissen nicht wann. Und wir wissen nicht, was bis dahin noch auf uns zu kommt.

Deshalb erinnert, glaubt und bekennt Kirche so vehement, dass Gott die Welt und unsere Zeit in seinen Händen hält. In den Briefen des Paulus ist das immer wieder zu lesen: „Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben … weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges … uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“ (Römerbrief, 8,38)

In diesem Geist bleibt das Bedrängende dieser Zeit bedrängend und zugleich wird es hineingenommen in das Vertrauen, dass wir im Letzten in Gott sicher sind. Für mich öffnet sich da ein Raum, in dem ich der Pandemie, den Einschränkungen, der Ungewissheit und den vielen offenen Fragen, standhalten kann. Standhalten, weil ich selbst gehalten bin von der Hoffnung, dass uns Gott in all dem festhält und verlässlich dafür sorgt, dass wir ihm erhalten bleiben.

In diesem Geist bitte ich um Geduld, um Kraft, um Liebe und um Besonnenheit für uns alle, damit wir gemeinsam und einander verbunden diese Zeit aushalten und überstehen.

Herzliche Grüße und Gott befohlen, Ihr Pfr. Jörg Conrad

 

Pfr. Jörg Conrad

Liebe Gemeindeglieder, liebe Interessierte,

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim 1,7)

Es ist nicht leicht, gerade keine Angst zu empfinden. Ich war Montag früh einkaufen … leere Regale. Eigentlich habe ich keine Angst, dass die Lebensmittel ausgehen und doch konnte ich mich im Supermarkt dieser Angst nicht verschließen.  Mit tut es gut, mich immer wieder daran erinnern zu lassen, dass Gott nicht der Ursprung meiner Angst ist. Vielmehr meiner Angst etwas an die Seite stellt: Kraft, Liebe und Besonnenheit. Und davon können wir im Moment viel Gebrauchen. Möge Gott uns allen nahe sein und wir so mit ihm und untereinander verbunden. Ihr Pfarrer Jörg Conrad